Über mich

Mein Name ist Carole Steffes-Pleimling, ich bin 1975 geboren, verheiratet und habe 2 Söhne. Von Beruf bin ich Lehrerin und meine Freizeit widme ich der Ausbildung von Hunden und der Jagd.

  • Ich bin Mitglied der Centrale du Chien de Chasse, des DTKs, des Club des Amateurs du Teckel in Frankreich und Beisitzende  in der luxemburgischen Erdhundekommission.
  • 2009 habe ich mein zweijähriges Studium zur Fachfrau für Hundeerziehung und Hundeausbildung im Hundezentrum Amarok in Theorie und Praxis erfolgreich bestanden
  • Seit 2011 bin ich im Besitz des Jagdscheins
  • 2013 bis 2015 habe ich die Jagdhundewelpen bei der Centrale du Chien de Chasse trainiert. 
  • Seit 2015 bin ich zertifizierte Hundetrainerin nach Paragraph 11 Abs1.Nr 8f TierSchG. In Deutschland. 
  • Heute trainiere ich wieder privat Mensch -Hunde-Teams. 

 

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich im Osten von Luxemburg,  in einem kleinen Dörfchen namens Bech, wo wir einen landwirtschaftlichen Betrieb führen.

Seit ich denken kann, haben Hunde mein Leben begleitet. 

Als ich 10 Jahre alt war, zog unser erster Hund "Helly" - ein Riesenschnauzer - ins Haus ein. Ich habe schon damals die Erziehung dieses Familienhundes mit sehr viel Interesse verfolgt. 

Im Alter von 12 Jahren habe ich die Hündin erfolgreich in Showrings präsentiert. Wir erhielten mehrmals die Auszeichnung vorzüglich. Leider kam es mit dieser besonders souveränen und gutmütigen Hündin nie zur Zucht. Doch für mich stand schon damals fest, dass ich eines Tages Riesenschnauzer züchten würde.

 

Nach "Helly" zog "Jo" - ein grauer Schäferhund - bei uns ein. Er war der Hund meines Vaters, der damals noch als Zollbeamter beim luxemburgischen Flughafen berufstätig war. "Jo" wurde zum Drogenspürhund in Neudettelsau ausgebildet. Mit viel Eifer habe ich die umfangreiche Ausbildung von der Prägung bis zum Drogenspürhund mitverfolgt.

 

Diese Ausbildung beeinflusste mich sehr. So lasse ich heute immer wieder Elemente aus dieser Ausbildung in meine Hundeschule mit einfließen.

 

2007 war es dann endlich soweit: Mein erster eigener Hund: "Néro", ein Australien Shepherd Rüde aus einer reinen Arbeitslinie, der uns als Hütehund dienen sollte. Doch es kam irgendwie anders. Er zeigte so gar kein Interesse am Vieh und so wurde er ein reiner Familienhund. Nun musste ich diesen arbeitswilligen Hund anderwärtig beschäftigen.Das war leichter gesagt als getan. 

 

Néro erwies sich als sehr dominanter Rüde und trieb mich an die Grenzen meines Wissens über Hunde. Bereits mit 10 Monaten kontrollierte er die ganze Familie und ließ sich so gar nichts von seinen Menschen sagen. Da halfen keine Leckerlies, kein Leinenrucken oder auch sonst noch so gut gemeinte Ratschläge. 

 

Ich war mit meinem Latein und meiner Willenskraft, diesen Hund noch weiter zu behalten und der Familie zuzumuten, am Ende.Durch großen Zufall und gerade noch rechtzeitig, stieß ich auf die im Saarland ansässige und hoch geschätzte Hundeexpertin Beatrice Stalter, der man in Sachen Hundeerziehung nichts vormachen kann.

Ich war so faszieniert von Ihrer Art mit Hunden umzugehen-vor allem auch sogenannten Problemhunden-,dass ich mich 2008 entschloss eine Ausbildung zur "Fachkraft in Sachen Hundeerziehung und Hundeausbildung" in ihrem Hundezentrum zu machen. 

 

 

 

Diese Ausbildung bietet sie gemeinsam mit Andrea Kühne, von Haus aus Juristin, zuständig in den Bereichen Spiel und Autorität, Apportieren, Fährten- und Sucharbeit sowie Schutzdienst mit dem Hund , sowie ihrem Mann Herbert Rätz der von Haus aus Historiker M.A., Weiterbildungsreferent der Arbeitskammer des Saarlandes (u.v.a.m.) ist und vorrangig in die Ausbildung als Rhetoriker eingebunden ist.

Diese Ausbildung lehrte mich mit Hunden jeglicher Rasse und Typs umzugehen.


Wie ich auf den Dackel kam

 

Es bleibt nur noch die Frage wie ich zum Dackel kam: Während meiner Ausbildung auf dem Sonnenhof hatte eine der dort angestellten Trainerinnen eine kleine Dackeldame zur Vermittlung. Die Hündin stammte aus einer Tierrettung und war bereits vermittelt worden. Leider erwies der Hund sich in dieser Familie als bissig und verhaltensgestört. 

Es war nicht Liebe auf den ersten Blick und doch hatte es mir die kleine Dackeldame angetan. Da ich eh einen zweiten Hund suchte, schien die Herausforderung perfekt. So zog Lotti zu mir nach Luxemburg.

Anfangs sehr zurückhaltend, erwies sie sich mit der Zeit als sehr selbstsicher und jagdlich hoch passioniert. 

Ich bildete die Hündin jagdlich aus und 2011 haben wir erfolgreich an der Jagdeignungsprüfung der CCC teilgenommen.

Seit Lotti unser Leben bereichert, bin auch ich nun mit dem sogenannten Teckelvirus infiziert. Ich bin faszinierd von diesem kleinem Hund, darüber wie gut er für die Jagd geeignet ist: Klein - aber oho!

Züchter können nicht alles wissen aber sie müssen sich laufend weiterbilden. Das unterscheidet auch Züchter untereinander.